Stammzellentherapie zur Brustvergrößerung

Bei der Stammzellentherapiezur Brustvergrößerung wird Eigenfett transplantiert, das mit körpereigenen Stammzellen angereichert wird.

Einmalig in Deutschland wird dieses Verfahren in der Abteilung für plastische Chirurgie der Klinik Sanssouci Potsdam angewendet. Der Leiter, Dr. Michael Krueger, beschäftigt sich seit mehr als 10 Jahren mit Eigenfetttransplantationen zum Aufbau von Brustgewebe.

Diese Therapie kann zum Brustaufbau nach Krebsoperationen, aber auch zum Ausgleich von Asymmetrien der Brust und zur Brustvergrößerung (Augmentation) eingesetzt werden.

Zunächst wird überschüssiges Körperfett abgesaugt und zur Transplantation gereinigt. Ein Teil des Fettes wird dann aufbereitet, um daraus körpereigene (adulte) Stammzellen zu gewinnen. Mit diesen Stammzellen wird dann das abgesaugte Fett angereichert und in die gewünschten Areale eingespritzt.

Im Gegensatz zur konventionellen Eigenfettinjektion, bei der ca. 30 – 70% des transplantierten Fettes resorbiert werden, verbleibt bei dieser Methode wesentlich mehr an Volumen (bis zu >90%), weil aus den Stammzellen zusätzlich reife Fettzellen gebildet werden.

Darüber hinaus wird durch die angiogenetische (blutgefäßbildende) Potenz der Zellen die Durchblutung des transplantierten Fettes und damit auch dessen Überleben entscheidend verbessert.